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Kooperationsprojekt:

Entstehung der Senken im Meerdalbos bei Leuven (Belgien)

Projekt Information


Sedimente in einer Senke im Meerdaalbos bei Leuven (Belgien)


Pedogenetisch überprägte Schluff-Ton Bänder

Koordination:
Tom Vanwalleghem (K.U. University Leuven)

Laufzeit:
2000 bis 2004

Zusammenfassung

Südlich des Stadtrandes von Leuven (Belgien) befindet sich ein Waldgebiet namens Meerdalbos. Bereits im Mittelalter diente dieser Wald als Jagdgebiet und war daher vor den Rodungen geschützt. Allerdings finden sich im Wald zahlreiche Strukturen wie Kerben, Dämme und Senken, deren Entstehungsgeschichte bisher im Dunkeln lag.
In diesem Projekt wird die Entstehungsgeschichte der bis zu 5 m tiefen und 100 m im Durchmesser umfassenden Senken untersucht. Sind natürlichen Ursprungs oder wurden sie künstlich geschaffen. Wenn ja, wann ist dies geschehen und welchen Zweck erfüllten sie?
Die Untersuchungen an einer etwa 3 m tiefen und 50 m im Durchmesser messenden Senke zeigen, dass in der Römischen Kaiserzeit im großen Umfang Material entnommen wurde. Vermutlich diente es zur Anlage von Wegen, Wehrbauten oder auch als Düngematerial der umliegenden Felder. Bereits während oder kurz nach der Ausschachtung wurde während zahlreicher Niederschlagsereignisse innerhalb weniger Dekaden Material von den Rändern wieder in die Senke geschwemmt und führte dort zur Ablagerung hunderten feingeschichteten, oft nur Millimeter dünnen Kolluvien.
In den folgenden Jahrhunderten wurden diese Bänder durch die Bodenbildung überprägt.

Zur Projektseite der Section Geography an der K.U. Leuven

© Markus Dotterweich, zuetzt aktualisiert am 8 September, 2008 14:37