DFG: Heisenberg-Stipendium:
Archäonik: Transdisziplinäre Systemanalyse früherer Landnutzungssysteme für eine angewandte Landschaftsentwicklung
Projekt Informationen
Koordination:
Markus Dotterweich
Laufzeit:
ab 04.2010 bis 03.2013
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Zusammenfassung
Die Archäonik versteht sich als ein co-adaptiver inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz, mit dem Ziel frühere Mensch-Umwelt-Systeme zu untersuchen. Mit der Archäonik sollen insbesondere frühere Landnutzungsstrategien auf technischer, sozioökonomischer und kultureller Ebene prozessorientiert erforscht und auf ihre Vulnerabilität und Resilienz gegenüber inneren und äußeren Störungen bewertet werden. Besonders im Fokus stehen nachhaltige, langfristig erfolgreiche Strategien, die eine hohe Effizienz bei einer minimalen Ressourcennutzung aufweisen und eine hohe Adaptions- und Integrationsmöglichkeit in heutige und zukünftige Systeme erwarten lassen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse und sinnvolle Strategien für eine nachhaltige Landnutzung zu erarbeiten, die zugleich einen Beitrag im Klima- und Ressourcenschutz bieten. Im Rahmen des Heisenberg-Stipendiums sollen insbesondere folgende Themenfelder bearbeitet werden:
1) Systemtheoretische Analysen und Prozessdynamik in früheren Mensch-Umwelt-Systemen,
2) Fallstudien zur Prozessdynamik der Boden- und Reliefentwicklung im Holozän und
3) Adaption von früheren Landnutzungstechnologien für heutige und zukünftige nachhaltige Landnutzungsstrategien im Bodenschutz.
